Heimatstadt Hannover

Anlass des heutigen Blogeintrags ist meine sich gewandelte Einstellung zu meiner Heimatstadt Hannover. Persönlich habe ich den Eindruck, dass das Image von Hannover bundesweit ziemlich schlecht ist. Wird Hannover verglichen, dann gern mit Hamburg als dessen kleiner Bruder. Doch der Vergleich hinkt. Ich liebe Hamburg auch, doch nicht nur, weil die Hansestadt schlicht größer ist und als Tor zur Welt internationalen Flair mitbringt, sondern weil Hamburg für sich steht und ein Unikat in der deutschen Städtelandschaft ist.

Vergleiche hinken

Hannover gehört einfach nicht mit Großstädten wie Hamburg, München oder Berlin verglichen. Es sind vielleicht die Städte Köln, Düsseldorf oder Stuttgart die faire Vergleiche zulassen, allerdings kann auch jede Stadt für sich betrachtet werden.

Shopping-Erlebnis

Weiterhin geht es mir so, dass ich in der Innenstadt selten mit großer Leidenschaft einkaufen gehe, weil der Bezirk Steintor viel zu nah am Kröpcke liegt. Dennoch ist das Einkaufen, gemessen an den Shops, durchaus in der Breite abgedeckt und bietet eben nur weniger Möglichkeiten in Luxusboutiquen fündig zu werden. Hannover steht eben auch hier einfach mittelständisch da.

Die Vorzüge

Der Maschsee, die Eilenriede, der Georgengarten, die Herrenhäuser Gärten, der Zoo, der Tiergarten sind aus meiner Sicht die großen Pluspunkte dieser Stadt. Die grüne Lunge Hannovers ist in ganz Deutschland beispiellos. Dafür schätze ich Hannover sehr.

Der Sport

Sportlich gesehen gibt es auch ein facettenreiches Angebot und die Fankultur bei Hannover 96 darf nicht unerwähnt bleiben, obgleich ich mit dem Verein wenig anfangen kann. Selbst sympathisiere ich da eher mit dem TSV Kirchrode: Der Eintritt bei Spielen ist kostenlos und der Fußball gefühlt genauso gut.

Das Hannover das Aspria direkt am Maschsee hat, ist ein enormer Zugewinn. Die Lage und der Club kann sich mit den besten Fitnessstudios Deutschlands sehen lassen.

Die Restaurantdichte

Kulinarisch betrachtet holt Hannover auch mit guten Küchen auf bzw. kann auf etablierte Restaurants wie Die Insel oder das Clichy verweisen. Hotspots wie das 360 Grad im Sommer, 6 Sinne oder Hugo’s geben einem für den Aufenthalt ebenfalls den Flair einer Großstadt.

Das kulturelle Angebot

Das kulturelle Angebot ist in Anbetracht der Größe der Stadt sehr gut. Es gilt eben keine Vergleiche vorzunehmen mit Städten wie Paris, Wien oder London. Immerhin hat Hannover eine sehenswerte Oper, viele kleinere und größere Theater, Museen, eine kleine Altstadt, das Maschseefest und vieles mehr.

Die Menschen

Das Wichtigste sind und bleiben die Menschen in der Stadt. Ich habe den Eindruck, dass Hannoveraner nicht nur das schönste Deutsch sprechen, sondern sich auch mit Bodenständigkeit und fleißiger Arbeitsmoral einen verdienten Namen in allen Bundesländern machen. Ist es Zufall, dass bundesweit die „Hannover-Connection“ ein Begriff ist oder ein Bundeskanzler a. D. und ein Ministerpräsident a. D. hier ihre Wirkungsstätten hatten? Gewiss sind Norddeutsche etwas reservierter als Menschen in wahren Karnevalsregionen, doch Hannoveraner können mit dem größten Schützenfest der Welt auch auf Großveranstaltungen verweisen. Das mittlerweile die hannoversche Politik den Karneval präsenter in den Vordergrund des gesellschaftlichen Lebens rückt, ist sicherlich eine weitere sympathische Note für meine Heimatstadt. Doch habe ich zuzugeben, dass ich Karneval in Norddeutschland so passend finde, wie den HSV in der 2. Liga zu sehen.

Hannover ist eine sehr lebenswerte Stadt und ich bin dankbar wie stolz ein Sohn der niedersächsischen Landeshauptstadt zu sein.

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Das nächste Seminar findet am 8. und 9. Dezember 2018 in Hannover statt. Die Teilnehmerzahl ist auf sechs Personen begrenzt. Du bist gern gesehen!

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