Das ist Dein Business-Blog

Dieser Blog ist der erste Beitrag zur neuen Rubrik „Business“, der thematisch die Felder „Politik“, „Philosophie“ und „Gedichte“ von nun an abrundet. Hier gebe ich meine Erfahrungsschätze rund um das Geschäftsleben weiter, in der Hoffnung, nicht nur Wissen zu teilen, sondern in einen Dialog mit Dir einzutreten! Daher freue ich mich umso mehr auf Dein Kommentar und Deine Sichtweisen. Mit welchem Attribut des oben genannten Titels identifizierst Du Dich persönlich am meisten? Hierum handelt es sich im nachfolgend. Viel Vergnügen beim Lesen!

Den eigenen Weg finden

Wer stellt sich spätestens kurz vorm Ende der Schulzeit nicht die Frage, wohin die berufliche Reise hingehen mag? Ohne jeden Zweifel wird mit der Entscheidung der Ausbildungs- oder Studienwahl die Branche und damit das Berufsfeld eingegrenzt. Entscheidend ist, sich selbst auf Herz und Nieren vorher eingehend zu prüfen: Sich selbst zu hinterfragen, welcher Weg beschritten werden soll und welcher der geeignetste für einen ist. Welche Vision wird mit der jeweiligen Berufswahl verbunden? Wofür gilt es sich einzusetzen? Welche Interessengebiete gehören beruflich abgedeckt? Diese und viele weitere Fragen sind zu beantworten und in der Entscheidungsfindung in die Waagschale zu werfen.

Bezeichnend, wenn Menschen sagen können, dass sie in Kinderjahren bereits intrinsisch motiviert gewesen sind, den einen oder anderen Job in Zukunft anzustreben. Lernen wir davon. Gehen wir alle einmal perspektivisch genügend Schritte zurück, blicken auf unsere Kindheit und die in uns wohnenden Wünsche und Träume. Die Welt, die wir uns einst ausmalten, können wir nun im Erwachsenenalter erst recht mit Leben füllen. Oftmals waren die kindlichen Gedanken die Wegweiser der Zukunft. Das Streben nach Glück lässt sich einfacher an der Gedankenwelt unserer Kindheit und Jugend orientiert definieren. Nicht selten finden wir uns strahlend an gewissen Meilensteinen des Lebens wieder und sagen, genau das wollte ich schon immer einmal erreichen. Sei es die Gründung einer Familie, der Erwerb eines bestimmten Autos oder das Bestreiten eines Marathons.

Zu oft jedoch verdrängen wir im Laufe unseres Lebens frühere Begehrlichkeiten, stehen weniger zu unseren Träumen und Wunschvorstellungen. Und damit stehen wir uns im Weg. Um den eigenen Weg zu finden, gilt es also gedanklich wie auch praktisch im eigenen Leben aufzuräumen: In einer Zeit der Muße finden wir optimale Bedingungen vor. Analysieren wir die Ist-Situation, erinnern uns an unsere Werte und Visionen von damals bis heute und zeichnen wir unser Bild der Zukunft, welches uns am meisten erfüllt. Dies mag idealistisch klingen, doch in der Handlung entwickelt sich darauf aufbauend eine gesunde Dynamik, die einen selbst und das eigene Umfeld zu begeistern weiß.

Verschwiegen gehört bei all dem nicht, dass es sich beim Prozess des eigenen Hinterfragens um einen niemals endenden handelt. Hin und wieder biegt jeden von uns einmal zu früh ab, bleibt stehen oder überspringt einen Schritt. Nicht ideologisch und verbissen sollte der eigene Lebensweg gefunden und begangen werden, sondern offenherzig, mutig und immer mit einem Lächeln auf den Lippen!

Den eigenen Weg gehen

Ist der eigene berufliche Weg erst einmal gedanklich gezeichnet, gebietet es sich der Ganzheitlichkeit diesen auf den Prüfstein der Vereinbarkeit mit dem eigenen Privatleben zu legen. Entspricht es den eigenen Vorstellungen beispielsweise eine dauerhafte Anstellung anzustreben oder ist der Schritt in die Selbstständigkeit passender? Entscheidend ist ins Handeln zu kommen. Zu oft verharren Menschen in der eigenen Gedankenblase, Zweifel kommen auf und werden größer. Lethargie kann die Folge sein und Mitmenschen ziehen derweil davon. Wie beim Golf kann allerdings auch im Berufsleben gesagt werden, dass wir ideell gesehen nur „gegen uns selbst“ im Wettbewerb stehen. Schauen wir primär auf uns, begünstigen wir die in unseren Zeiten so notwendige Entschleunigung und können zur rechten Zeit wieder Anlauf nehmen, um die Karriereleiter empor zu klettern.

Von großer Bedeutung ist es, den eigenen Kompass immer wieder aufs Neue auszurichten und unbeirrt seinen Weg zu gehen. Was nützt es wie ein Fähnchen im Wind neuesten Trends hinterher zu laufen, wenn die eigene Überholspur in eine andere Richtung führt und weit geeigneter ist? Passendes Beispiel ist die Firma Trigema, die seit Dekaden vom Gründer Wolfgang Grupp erfolgreich geführt wird. Kaum ein anderes deutsches Textilunternehmen wird mit der Herstellung ihrer Ware „Made in Germany“ verbunden. Zielführend wird Werbung regelmäßig kurz vor Beginn der Tagesschau geschaltet, der sprechende Schimpanse schafft einen beispiellosen Wiedererkennungswert. Geradlinigkeit, Konstanz und Vertrauen auf die eigenen Stärken sind zeitlose Tugenden, an denen sich heutige Firmen messen lassen müssen, genauso wie ihre Mitarbeiter.

Bist Du ein Opportunist, Karrierist oder Idealist?

Wenn von Opportunisten die Rede ist, denken wir für gewöhnlich an Menschen, die Entscheidungen auf Grundlage günstiger Konsequenzen treffen. Politikern wird etwa oftmals nachgesagt, opportun zu handeln, wenn ihnen nach der politischen Karriere lukrative Jobs in Aufsichtsräten und Vorständen winken. Karrieristen unterscheiden sich womöglich nur unwesentlich von Opportunisten, doch mag ihnen attestiert werden, sich eigenen Werten von Beginn ihrer beruflichen Laufbahn an verschrieben zu haben. Opportunisten hingegen wechseln ihre Meinung oder handeln in Augen Dritter mitunter irrational, schlicht aus Gründen der Gewinnung neuer Annehmlichkeiten. Karrieristen wirken insgesamt fokussierter. Auch sie mögen bisweilen opportun handeln, doch haben sie das Große und Ganze im Blick: Ihre langfristige Karriere. In diesem Rahmen sind Karrieristen geborene Sammler und Jäger. Einmal auf dem Pfad des Erfolgs angelangt, kann jenen Menschen meist nur noch die Gesundheit oder Gier dahinraffen. Anderen würde das Blut in den Adern gefrieren, wenn sie erst warmlaufen und vermeintlich kaltblütige Entscheidungen treffen. Ihre Ziele sind Richtschnur eigenen Handelns. Durchsetzungsstark, rational und berechnend agieren sie im Alltag.

Idealisten sind doch eher Individuen, die sich oftmals in freien Berufsfeldern wiederfinden, sich als Lebenskünstler verstehen und Karriere auf ihre Weise interpretieren. Ihr Wertemodell ist frei von Bewertungen Dritter, ihr Kompass jedoch meist erkennbar, sind ihre Ideale doch leicht erkennbar. So verpflichten sie sich mehr denn andere ihren Vorstellungen in ihrer Handlungsweise zu entsprechen. Im Zweifel lassen sie die Finger von fragwürdigen Praktiken, wenn Sie ihre Ideale dabei in Gefahr sehen. Ihnen ist Glaubwürdigkeit das höchste Gut. Monetär werden sie selten getrieben, sie verschaffen sich Zeit durch Muße und Abstand von der Hektik, die Opportunisten und Karrieristen mitunter im eigens geschaffenen Hamsterrad empfinden.

Welcher Gruppe gehörst Du an? Vielleicht ist die ehrlichste Antwort die, von jedem Attribut einen Teil in sich zu tragen. Die gesunde Balance ist wünschenswert, doch menschlich selten zu leisten. Unsere Gesellschaft sinnt nun eben nach Menschen, die im Berufsleben die unangefochtene Nr. 1 sein wollen und gleichzeitig nach Persönlichkeiten, die ihre Ideale mit ihrem ganzen Sein verkörpern. Der vermeintliche Widerspruch birgt gerade die Chance für jeden von uns das eigene Leben so zu gestalten, dass Interpretationen in jede Richtung möglich sind. Was uns alle verbindet ist das Suchen und Finden nach Erfüllung. Mögen wir diesen Wunsch nun opportun, karrieristisch oder idealistisch realisieren – Hauptsache wir behalten unsere Mitmenschlichkeit im Geschäftsleben!

 

In eigener Sache

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Übrigens, vielleicht ist es Dir schon aufgefallen, die Website erscheint im neuen Design. In Zusammenarbeit mit meinem guten Freund und Geschäftspartner, Mohammad Farahanirad, sind wir gemeinsam weiter dabei der Website neuen und sinnvollen Glanz zu verleihen.Solltest du einmal Hilfe im Webdesign benötigen, stelle ich Dir gern den Kontakt her. Ihn kann ich Dir bestens empfehlen!

Des Weiteren wurde ich bei der Agentur „Speakers Excellence“ aufgenommen, so dass ich langfristig auch unter den TOP 100 Rednern in Deutschland zu finden sein werde. Erster Meilenstein für dieses Ziel ist die Teilnahme am „Speaker’s Slam am 9. November 2019 in Stuttgart, bei dem bekannte Köpfe in der Jury und zahlreiche Menschen im Publikum den sieben-minütigen Reden der Wettbewerber lauschen und final bewerten. Als Zuschauer kannst Du dir über diesen Link ebenfalls ein Ticket sichern und mir vor Ort die Daumen drücken!

Danke für Dein Vertrauen und Deinen Zuspruch.

Constantin

Holler Box