Kommunizieren

Kommunikativ interagieren

Kommunikation verbindet uns alle. Kommunizieren wir offen oder verschwiegen? Erfolgt die Kommunikation auf Augenhöhe? Hierüber handelt der nachfolgende Blogbeitrag. Viel Vergnügen beim Lesen!

Zuhören ist der kommunikative Schlüssel

Sebastian Kurz wurde schon häufiger gefragt, was zu seinen größten kommunikativen Stärken zählt. Seine geläufige Antwort ist meistens, dass er unter Spitzenpolitikern es gut zu verstehen weiß, in den richtigen Momenten zuzuhören. Um kommunikativ auf Augenhöhe zu sein, darf das quid pro quo-Prinzip verinnerlicht werden. Wie so oft ist das Geben und Nehmen auch in der Kommunikation von nicht zu unterschätzender Bedeutung.

Wir alle möchten uns gern mitteilen und verstanden wissen. Das Gesprächspartner uns Aufmerksamkeit schenken und aktiv zuhören, ist daher ein Geschenk. Umso angenehmer ist es, wenn wir als gutes Beispiel vorangehen. Es ist eine Kunst beim Zuhören in den richtigen Momenten zu interagieren. Unseren Gesprächspartner sollten wir in den seltensten Fällten abrupt unterbrechen. Wer fühlt sich von uns schon wohl, wenn einem „über den Mund gefahren wird“? Respektvoll miteinander zu kommunizieren gehört daher zum guten Ton und in das Repertoire eines jedes geübten Redners. In manchen Gesprächen scheint es so zu sein, als wenn wir unweigerlich immer und immer unterbrochen werden. Die Kommunikation ist dann gestört. Wir selbst sind dann verantwortlich dafür dem Einhalt zu gebieten. Dies gelingt, indem wir unseren Gesprächspartner freundlich, doch bestimmend, unsere Wertmaßstäbe mitteilen.

Wir können nicht nicht kommunizieren

Dass wir auf verschiedenen Ebenen und prinzipiell immer miteinander kommunizieren, wusste nicht zuletzt auch der österreichische Philosoph und Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick. Sich bewusst zu sein, dass Empathie im Gespräch neben den kognitiven Fähigkeiten einen wesentlichen Einfluss auf den Ausgang des Dialogs haben, ist immer wieder vom Neuen wichtig. Erst recht, wenn wir selbst das Ziel verfolgen, auf Augenhöhe zu kommunizieren.

Ausnahmen, auch in der Kommunikation, bestätigen die Regel. Denken wir nur an das Finanzamt oder die Exekutive. Natürlich ist es erstrebenswert auch auf Augenhöhe mit der Polizei bspw. zu diskutieren. Im Zweifel haben jene Parteien allerdings Vorteile, da sie von Natur aus gesellschaftliche besondere Rechte und Pflichten haben. Das Schöne ist, dass wir als Bevölkerung den rechtlichen Rahmen kontinuierlich anpassen können. Mit Staatsfunktionären zu kommunizieren ist folglich singular zu sehen. Umso mehr wir unsere Aufgaben erledigen, desto mehr können wir wiederum unseren Gegenüber dazu bewegen mit uns auf Augenhöhe zu kommunizieren. Schließlich geben wir dann keinen Anlass der Belehrung oder Zurechtweisung.

Unserem Nächsten Gehör schenken

Den Raum füllen mit der eigenen Präsenz wird manchen als besonderen Charakterzug zugeschrieben. Mit Sicherheit kann dies als erstrebenswert in gewissen Situationen sein. Etwa für Führungspersönlichkeiten oder zu privaten Anlässen, wenn eine Rede zur Hochzeitsfeier oder einem runden Geburtstag gehalten wird. Auf der anderen Seite ist es auch eine Größe unseren Nächsten bzw. unser Umfeld gezielt Raum und Gehör zu schenken, sodass sich Dritte in unserer Gegenwart kommunikativ entfalten können.

Euer Umfeld wird es euch danken. Probiert es einmal aus. Setzt euch bspw. das nächste Mal an einen Tisch ohne das Ziel dominierend das Gespräch zu führen, sondern euch zurückzunehmen und aktiv zuzuhören: Haltet Augenkontakt, interagiert und achtet einmal bewusst auf die Gestik und Mimik eurer Gesprächspartner. In diesen Phasen des Gesprächs könnt ihr umso mehr Informationen aufnehmen, als wenn ihr selber den aktiveren Part einnehmt. Wie ist die Stimmung am Tisch? Wie verändert sie sich? Welche Wortwahl und welche Merkmale fallen euch mit der Zeit auf? Je mehr ihr wisst, desto leichter könnt ihr persönliche Akzente kommunikativ setzen. Und dies ohne einen besonders hohen Redeanteil an sich zu reißen.

In den rechten Momenten zuzuhören und dann wieder zu sprechen, ist eine lebenslange Kunst, die ihresgleichen sucht. Das zeichnet gute Kommunikation einfach aus! Sie lebt vom Austausch, von Emotionen. Gern üben wir an deinen Kommunikationsfähigkeiten gemeinsam. Nimm gern Kontakt zu uns auf!

Constantin Decker

Inhaber von CDC

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