Im Rampenlicht fühlst du dich wohl? Wenn nicht, dann dürfte der nachfolgende Blogpost dein Interesse wecken. Natürlich auch, wenn du eine Rampensau bist. Nachfolgend 10 Tipps bei Lampenfieber. Viel Vergnügen beim Lesen!

 

1. Erstmal tief Luft holen

Du bist nervös vor einem anstehenden Vortrag? Es geht um etwas und du bekommst leicht Lampenfieber? Entspanne dich, eine gewisse Nervosität gehört dazu. Wäre es nicht so, könntest du wohl auch nicht zur Höchstleistung auflaufen. Das letzte i-Tüpfelchen holst du aus dir heraus, wenn du mit genügend Adrenalin deine Aufgaben zu bewältigen hast. Auf den Punkt bist du im optimalen Fall konzentriert. Und das ist gut so. Demnach kannst du tief Luft holen und das Bad in der Menge genießen – auch wenn du eine gewisse innere Anspannung verspürst.

Achte auf deine Atmung. Schnell fasst du dann wieder klare Gedanken. Kurz von einer Präsentation oder einem Vortrag bewusst mehrmals tief ein und auszuatmen wirkt absolut beruhigend. Wenn noch nicht getan, unbedingt anwenden!

 

2. Freue dich auf deine Herausforderung

Wie oft gibt es Kollegen und Kolleginnen in unserem Umfeld, die sich über ihre Aufgaben und Herausforderungen beschweren? Wie oft sinnen manche Menschen darüber nach, weswegen gerade sie nun den Vortrag zu halten haben, statt einfach zu handeln?

Grundsätzlich ist es jedenfalls ratsam, Aufgaben die nicht delegiert bzw. verändert werden können, anzunehmen. Und nicht nur das. Freue dich auch auf deine Herausforderung. Mache es dir gern zur Mission mit einem Lächeln an das Projekt heranzugehen. Dein Auftreten wird automatisch so beeinflusst. Deine Gedankenwelt wird rund um dieses Thema freundlicher. Dabei rückt auch eine gewisse hemmende Nervosität bzw. starkes Lampenfieber in den Hintergrund. Der Fokus verändert sich schließlich. Menschen, die ihren Blick auf das Scheitern beschränken, sind einer schlechten Performance am Tag x immer einige Schritte näher dran.

 

3. Kreiere positive Bilder

Die Macht der Bilder ist dir bewusst? Schaffe durch effiziente Autosuggestion ein gedankliches Umfeld, das dir gut tut. Wenn du dich auf deinen Vortrag vorbereitest, stelle dir bildlich vor, wie gut du bei der Präsentation startest. Auch wie deine Interaktion mit den Zuhörern gelingt. Ebenso denke daran, welchen spürbaren Mehrwert du im Rampenlicht für einen Moment leistest. Werde dir deiner Stärken bewusst, dass gerade du dein Wissen im Pool vieler nun exklusiv teilen kannst. Denke an den warmen Applaus am Ende deiner Vorstellung. Und bist du nach erfolgreicher Tat nicht auch ein wenig stolz? All diese Assoziationen stärken dich und vor allem begünstigen sie eines: Eine Vorfreude und zunehmende Gelassenheit.

 

4. Das Leben ist eine Reise

Unser Leben hat Höhen und Tiefen, verläuft unterschiedlich intensiv. Jeder ist auf seiner individuellen Reise. Was möchtest du dabei erleben? Möchtest du dich weiterentwickeln? Dich ausprobieren, dich verbessern? Dann nimm öfter das Risiko als bei der erstbesten Möglichkeit Aufgaben wie Präsentationen zu meiden. Freunde dich mit dem Gedanken an, dass Misserfolge im Gepäck deiner Reise auch mal dazu gehören können. Es gibt schließlich nur selten schlechte Erfahrungen – wir können meist eine Essenz aus dem Erlebten ziehen. Und das Leben ist für gewöhnlich zu kurz um Fehlern nachzutrauern und eigenes, zwischenzeitiges Missgeschick zu bereuen.

Wenn du schon öfter Lampenfieber bei Vorträgen hattest, dann wisse, morgen ist auch noch ein Tag. Wie benutzte Wäsche von dir, die gewaschen gehört und dann wieder wie neu sein kann, kannst auch du beim nächsten Antritt deutlich erfolgreicher sein. Nicht jede Aufgabe kann mit Bravour gemeistert werden. Es darf auch etwas schief gehen. Sei dir dessen bewusst, stehe dir Fehler auch zu und gehe damit spielerisch um. Immerhin kommen in deine Verlegenheit des Präsentierens manche Menschen vielleicht so gut wie nie im Leben, beneiden dich allerdings um deine Position.

 

5. Mit jedem Auftritt wirst du souveräner und Lampenfieber weniger

Denken wir an unsere Grundschulzeit zurück. Ich hoffe, die meisten von uns haben daran gute Erinnerungen. Doch nicht jede Lernaufgabe ging uns wahrscheinlich leicht von der Hand. Das Erlernen der Schreibschrift oder das 1 x 1 ist selten an einem Tag vollbracht. Doch mit jedem Tag haben wir Fortschritte gemacht. Wir sind am Ball geblieben. Und so ist es auch bei Auftritten. Stelle dich diesen Herausforderungen und nutze die Gelegenheit aufzufallen. Mit der Zeit gewöhnst du dich an das Bad der Menge. Du wirst souveräner, dein Lampenfieber schwindet. Deine Kompetenzen werden zunehmend verbessert. Freue dich also auf diese Entwicklungssprünge.

 

6. Gewinne dein Publikum

Nehmen wir an, dir hören Freunde zu bei einem Vortrag. Hast du dann Lampenfieber? Vermutlich nicht. Du kannst weich fallen. Auch wenn du dich versprichst, verhaspelst oder einfach den roten Faden verlierst, deine Freunde werden dir den Rücken stärken und dich ermutigen, dass es nächstes Mal noch besser wird.

Gewinne das Publikum bei beruflichen Vorträgen für dich. Suche den Kontakt. Mindestens den Augenkontakt. Übe dich in Interaktion mit ihnen. Wieso? Ganz einfach: So schaffst du Nähe. So schaffst du Vertrauen. Und auf dieser Basis wächst die Bereitschaft über Fehler, die es immer mal geben kann, hinwegzusehen. Anders ist es, wenn wir unser Publikum kaum wertschätzen, indem wir etwa nur von der Power-Point-Präsentation ablesen oder den Zuhörern öfter den Rücken zukehren. Öffne dich also ganz bewusst mit offenen Armen deinen Zuhörern. Du wirst schnell spüren, dass auch deine Zuversicht auf eine erfolgreiche Keynote wächst.

 

7. Kenne deine Botschaften

Was ist eine Präsentation wert, wenn du selbst dessen Mehrwert und deine Botschaften nicht zu genüge kennst? Wisse genau, welche Ziele du mit dem Vortrag verbindest. Wisse, was du im wesentlichen deinem Gegenüber mit auf dem Weg geben möchtest.

Hast du vor deinem geistigen Auge einen roten Faden für deine Präsentation geschaffen, die mit deiner Agenda korrespondiert, beherrschst du die Klaviatur. Zum rechten Zeitpunkt wirst du den richtigen Ton treffen und die essenziellen Botschaften deinen Zuhörern vermitteln. Sei dir bewusst, wann das Momentum am günstigsten ist. Wenn du dich deinen Vorträgen von einer gewissen professionellen Seiten näherst, entziehst du Lampenfieber den nötigen Raum.

 

8. Nimm den Stein der Nervosität aus dem Schuh

Wenn du einen Stein im Schuh hast, nimmst du ihn sofort heraus, richtig? Lege analog auch gedanklich Nervosität ab, die dich hemmt, dein Leistungspotenzial zu entfalten. Leichter gesagt als getan? Mit Sicherheit, doch der Weg ist wie so oft das Ziel. Erkenne, wann deine Nervosität Überhand gewinnt. Du kannst dann schwerer klare Gedanken fassen, dir wird unangenehm warm oder du zitterst. Halte in solchen Momenten inne. Besinne dich deiner Stärken und wisse, du wurdest für diese Aufgabe ausgewählt, weil du die Kompetenzen dafür mitbringst. Mit der Zeit gehst du mit Situationen wie diesen dann entspannter um. Wichtig ist eben nur, sich zu reflektieren. Und so Schritt für Schritt kontinuierlich auch an sich zu arbeiten.

 

9. Trinke stilles Wasser

Es sind noch 5 Minuten bis zu deiner Präsentation. Der Vortrag soll rund eine halbe Stunde gehen, wenn nicht länger. Manchmal steht dir ein Getränk bei der Rede zur Verfügung, manchmal auch nicht, doch überlasse dies nicht dem Zufall. Denke daran am besten stilles Wasser zu trinken, denn dies ist in Momenten des vielen Redens am bekömmlichsten. Du vermeidest einen trockenen Gaumen zu erhalten und kannst durch gelegentliches Trinken bewusste Pausen einnehmen, um ruhig zu bleiben. So schaffst du dir automatisch und spielerisch gewisse Sicherheitsanker – du nimmst die Geschwindigkeit manchmal etwas heraus, um dann mit vollem Elan fortzusetzen. Kaum ein erfahrener Redner trinkt während einer längeren Präsentation nichts.

 

10. Übe deinen Vortrag, ade Lampenfieber!

Wenn du dich auf der mentalen und inhaltlichen Ebene zu genüge mit deiner Präsentation vorbereitet hast und du innerlich spürst, dass Lampenfieber dein treuer Begleiter sein könnte, dann beginne deinen Vortrag mehr zu üben. Vor dem eigenen Spiegel in den eigenen vier Wänden, vor vertrauensvollen Kollegen, vor deiner Freundin oder deinem Freund, vor deiner Familie. Nutze die Gelegenheiten. Denn auch hier macht zu einem gewissen Grad Übung den Meister. So baust du Hemmungen immer weiter ab. Du weißt, was du wann sagst. Und du wirst immer mehr zu dem, was du bestimmt bei Vorträgen sein möchtest: Zu einem kompetenten Redner.

Wenn du Lust hast mit Gleichgesinnten oder im vertraulichen Coaching deine Fähigkeiten zu verbessern, dann handele jetzt. Melde dich bei einem der unten genannten Seminare an oder vereinbare mit mir einen Termin zum persönlichen Gespräch. Ich freue mich auf deine Kontaktaufnahme!

 

Es ist alles eine Frage der Wertschätzung

Dir gefällt dieser Artikel? Wenn du gut findest, was ich schreibe, kannst du mich über Paypal finanziell unterstützen und so auch einen Beitrag leisten, indem Blogs wie diese in regelmäßigen Abständen ermöglicht werden. Herzlichen Dank!

 

Zukünftige Seminare

Sichere dir jetzt einen Platz bei einem der nachfolgenden Seminare und profitiere vom Frühbucherrabatt i.H.v. 10 % bis zum 31.07.2020!

Ich freue mich, wenn du diesen Beitrag in deinen Netzwerken teilst. Über ein Kommentar von dir bin ich natürlich auch dankbar!