August 2018, wir heißen Dich willkommen! Mit diesem Blog melde ich mich zurück. Monate sind vergangen, in denen wir wohl alle fleißig gewesen sind; sei es beruflicher oder privater Natur. Mehr als die Hälfte des Jahres ist bereits um und so kann jeder von uns selbst sein eigenes Resümee über die bisherige Zeit ziehen.

Hast du dir Ziele anfangs des Jahres gesteckt? Verfolgst du sie noch weiterhin oder haben sich die Ziele vielleicht bereits verändert. Mit der Zeit verschieben sich mitunter unsere Prioritäten, doch der zukunftsgewandte Blick dürfte dabei immer weiter geschult werden. Entscheidend mag es sein, seiner Linie treu zu bleiben und unbeirrt seinen Weg zu gehen – ganz gleich, was die Kritiker am Wegesrand uns spiegeln. Entscheidend ist es, sich selbst in seiner Haut wohl zu fühlen.

Thema dieses Blogbeitrags ist heute die gesunde Lebensbalance zwischen dem beruflichen Alltag und der eigenen Freizeitgestaltung. Selbst bin ich doch recht verwundert, spreche ich mit mir bekannten Personen über ihre Freizeitgestaltung nach der Arbeit, welche Antworten mir gegeben werden. Nicht selten wird berichtet, nichts mehr vorzuhaben, den Tag also verstreichen zu lassen. Diese Haltung kann meines Erachtens durchaus kritisch betrachtet werden. Am Ende einer Woche blicken wir zurück und könnten kaum Ereignisse hervorheben, die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Zugegeben, wenn du dich derzeit mit deinem Beruf vollkommen identifizieren kannst, du für die Arbeit brennst und die restliche Zeit durchs Schlafen geprägt ist, dann hat es viel für sich. Ist dem nicht so, gilt es doch eher seine kostbare Lebenszeit bewusst zu nutzen und dabei anderen sowie sich selbst Gutes zu tun.

Jeder von uns hat in diesem Zusammenhang eine eigene Philosophie, zum großen Teil sicher geprägt durch das Umfeld in der Kindheit und Jugend. Sei es das Interesse viel Zeit mit Freunden zu verbringen, Musik zu hören oder auch zu spielen, kulturelle Angebote wahrzunehmen, Sport zu treiben, Bücher zu lesen oder auch zu schreiben, sich politisch oder auch ehrenamtlich zu engagieren, Sport zu treiben, zu meditieren und vieles mehr – die Liste erscheint unendlich lang werden zu können. Fakt ist, für uns alle ist genügend dabei.

Die eigenen Interessen bewusst zu verfolgen ist eine Kunst, die im Arbeitsalltag nicht mit aller Selbstverständlichkeit angewendet wird. Zu leicht fällt es einigen Menschen nach der vermeintlich anstrengenden Arbeitszeit den Tag etwa mit Fernsehen und einem schnellen, doch eher ungesunden Fertiggericht ausklingen zu lassen. Wohl gemerkt, auch das kann hin und wieder erfüllend sein. Doch auf Dauer?

Ein Ziel darf es doch sein, unserem Leben einen Sinn zu verleihen, jeder auf seine Weise. Gesellschaftlich ist der Alkohol- und Medienkonsum absolut en vogue. Fragt sich wieso diese Art der Betäubung mit der scheinbar fortschrittlichen Gesellschaft und der damit verbundenen Digitalisierung so mithalten kann. Es mag daran liegen, dass viele Menschen nicht wirklich mehr mit Eifer ihre eigenen Lebensziele, die vielleicht aus Kindheitstagen herrühren, verfolgen, sondern hauptsächlich Pflichten erfüllen. Sie werden ihrer gesellschaftlichen Rolle gerecht arbeitstätig zu sein, sind für die Familie da und sorgen bestenfalls vor. Bleibt noch Zeit für einen selbst?

Durchaus bei dem richtigen Zeitmanagement. Das richtige Zeitmanagement ist abhängig von dem eigenen Anspruch jeden Tag aufs Neue zu gestalten. Liegt die Messlatte der Aktivitäten durchschnittlich tief, so braucht nicht etwa darüber nachgedacht werden die Schlafphase auf ein angemessenes und gleichzeitig noch gesundes Maß anzupassen. Andernfalls ist die Schlafenszeit ein idealer Hebel den Tag effektiver nutzen zu können.

Wer sich im Gleichgewicht befindet, dem ist dies auch anzusehen und anzumerken. Wer in sich ruht, kann explosivartig produktiv sein und mit vollem Elan Projekte in die Tat umsetzen. Wer seinen Weg geht, spürt dies. Das wünsche ich dir, denn dieses Gefühl ist beispiellos wertvoll und ein Garant für höchste Lebensqualität. Umgib dich mit Menschen, die dir gut tun und tue selbst viel Gutes, es kommt auf dich gewiss zurück. Achte dich und bedenke die Endlichkeit deiner Lebenszeit, so dass du Augenblicke umso mehr zu schätzen weißt. Sei so kreativ wie im Kindheitsalter und so besonnen wie im weisen Alter.

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Das nächste Seminar findet am 8. und 9. Dezember 2018 in Hannover statt. Die Teilnehmerzahl ist auf sechs Personen begrenzt. Du bist gern gesehen!

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