Was ist entscheidend, wenn Menschen in unser Leben treten und plötzlich wieder von der Bildfläche verschwinden?

Menschen kommen in unser Leben und einige gehen auch wieder. Dies erfährt wohl jeder von uns auf die eine oder andere Weise. Entscheidend ist auch hier, wie wir damit umgehen. Es mag Ereignisse geben, für die wir subjektiv zumindest keine Erklärung finden. Entscheidungen Dritter gilt es zu respektieren, ganz gleich wie schlüssig sie uns auch erscheinen mögen. Wir selbst beanspruchen schließlich auch den Respekt des Gegenübers, wenn wir ihm unsere Entscheidung mitteilen. Persönlich finde ich es angebracht Beweggründe ebenfalls mitzuteilen, doch jeder Mensch hat eine andere Auffassungsgabe und jeder meint für üblich im Recht zu stehen.

Worauf kommt es im Leben an?

Im Leben kommt es allerdings häufig gar nicht darauf an, zwingend im Recht zu sein, sondern viel mehr im Miteinander eine gemeinsame tragbare Lösung als dienliche Antwort auf Herausforderungen des Lebens geben zu können. Wunschdenken. Es liegt in uns, uns zu behaupten. Das Gesetz des Stärkeren ist ungebrochen. Statussymbole fangen auch in unserer aufgeklärten Gesellschaft mit dem Handy an, gehen über zu dem eigenen PKW, zur eigenen Immobilie. Selbst der Partner wird aus der Ferne als passend oder unpassend eingestuft. Ist dem nicht so? War dies jemals anders?

Der soziale Neid gehört vermieden

Auf die Einstellung und Verhältnismäßigkeit kommt es an. Jeder von uns wertet intuitiv. Doch die Mitteilungsbedürftigkeit variiert stark und auch diplomatische Züge sind unterschiedlich ausgeprägt, erst recht das Empfinden eines sozialen Neids. Wer anderen etwas neidet, empfindet einen Mangel in seinem Leben und mag sich dies oftmals nur schwer eingestehen. Die Wahrheit ist, es obliegt uns selbst, unsere Bedürfnisse schrittweise zu stillen oder anderen ihren Erfolg zu neiden.

Aufrichtige Anerkennung für unsere Mitmenschen ist erstrebenswert

Aus der Stärke heraus agierend, kann einem Neid fremd sein. Viel mehr ist aufrichtige Anerkennung die Folge, so dass Mitmenschlichkeit statt Missgunst gefördert wird. Missgunst zerstört Freundschaften. Missgunst zerstört auch in gewisser Hinsicht Selbstliebe. Achten wir lieber auf unsere Gedanken, schaffen wir bewusst Gutes, ohne immer eine Gegenleistung erhalten zu wollen. Unser Leben ist ein Spiegelbild unserer Taten, wir selbst schaffen unsere eigene Wirklichkeit. Und wenn sich Menschen aus unserem Leben verabschieden, ohne sich zu begründen, dann haben sie sich selbst ihrer Chance beraubt, im Miteinander zu wachsen und voneinander zu lernen. Gut, dass jene ihren Platz in unserem Leben von sich aus geräumt haben. Im Leben kommt doch vieles so, wie es kommen muss: Und zwar gescheit.

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