Im Wald ein Spiegelbild
Schon Narziss sah sich darin und trug kein emotionales Schutzschild
Geblendet von eigenen Belangen
Verlieren wir den Fokus und können den roten Faden nicht mehr fangen

Jeder für sich lebt in seiner Welt
Liebt oder hasst wie es ihr oder ihm gefällt
Jeder weiß für sich zu sein
Und doch wird allseits geschätzt das Beisammensein

Uns obliegt es, mit welchen Themen wir uns befassen
Schlechtes übereinander denken können wir kaum lassen
Intrigen werden nicht nur in der Politik gesponnen
Hauptsache wir selbst haben den Wettkampf gewonnen

Wie gewonnen, so zerronnen lässt sich so leicht sagen
Wir haben es stets vom Neuen zu wagen
Zu lieben, zu leben und einfach mit uns glücklich zu sein
Wie schwer ist es doch, blicken wir tief in uns hinein

Wie leicht kann uns alles in der Verliebtheit gelingen
Nur von der Liebe mag der Mensch singen
Alles grünt, alles duftet, alles schön
An Zeiten wie diesen mag sich jeder gewöhnen

Das Leben ist wie eine Kutschfahrt
Immer mal wieder holprig, der Boden teils sehr hart
Doch richten wir uns auf, gleicht unser Sein den fliegenden Geschöpfen
Leichter kommen wir voran im Team unter klugen Köpfen

Vereint treten wir egozentrischen Spielverderbern entgegen
Mit Erfolgen können wir unsere Tatkraft belegen
Am Ende eines Tages schaut sich ein jeder selber im Spiegel an
Für einen Moment halten wir inne und überlegen, was uns heute gelang

Die Sterne funkeln und es ward Nacht
Selten hat der Mensch im eigenen Spiegelbild gelacht
Sich selbst und die Welt freudvoll annehmen sei uns allen gesagt
So bleibt uns die Lebenslust noch lange bewahrt

 

P. S.: Es ist alles eine Frage der Wertschätzung

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